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Auf den Spuren der Haarmythen

Was stimmt wirklich und was ist totaler Blödsinn?

Was haben wir uns nicht schon alles anhören müssen… Der letzte Schrei, der neueste Geheimtipp und die tollste Empfehlung von Tante Emma – So wachsen Deine Haare schneller, so werden sie gesünder, so voller und so vermeidest du Spliss… Jeder hat so seine eigenen Weisheiten und Theorien, wie Haare langfristig gesund bleiben können oder schneller wachsen. Wir haben einige dieser Haarmythen in Frage gestellt und hier sind unsere Antworten – ehrlich und hilfreich:

BilderreiheSpitzen schneiden fördert das Wachstum!

LEIDER NEIN! Schnipp, schnapp – Spitzen ab und schon ist die langersehnte Mähne in wenigen Wochen da!? Mmmhh… Leider nicht wirklich, denn das Haare schneiden an sich fördert das Haarwachstum NICHT! Wir müssen diesen Mythos somit wiederlegen und euch eines Besseren belehren! Warum ist diese Theorie dann also in aller Munde und wer hat sie bitte in die Welt gesetzt? Nun, das Spitzen schneiden ist deshalb ein so großes Thema, weil es sicherstellt, dass die Haare gesund bleiben und ihren natürlichen Glanz behalten! Eines stimmt allerdings, durch regelmäßiges Schneiden werden die Haare dichter. Deshalb – Mythos hin oder her – empfehlen wir einen Schnitt alle 8–10 Wochen! Aber damit ist unsere Frage noch nicht wirklich beantwortet, denn was fördert nun also wirklich das Haarwachstum, wenn es nicht das Spitzen schneiden ist? Es gibt tatsächlich eine Antwort: ZINK lautet das Zaubermittelchen! Denn dieser Bio-Power-Stoff schützt nicht nur die Kopfhaut und wirkt Entzündungen der Haarwurzeln entgegen, sondern er fördert auch das Wachstum der Haare!

Tägliches Haare waschen ist ein NO-GO!

NAJA. Hier gibt es keine eindeutige Antwort, keine Zahlen, keine fixen Zeitabstände, die wir Euch nennen könnten. Denn beim Haare waschen und der Anwendungshäufigkeit spielen mehrere Faktoren mit. Zum einen natürlich die individuelle Frage, wie die Kopfhaut und das Haar beschaffen sind. Neigt man eher zu schnell fettigendem Haaransatz, sprödem Haar oder zu schuppiger Kopfhaut? Hat man einen Beruf oder übt man einen Sport aus, bei dem man leicht ins Schwitzen kommt oder dreckig wird? Oder hat man einen Job bei dem man auf vielen Events ist und täglich top gestyled sein und viele Styling-Produkte einsetzen muss? Schon alleine diese Fragen machen einen riesen Unterschied aus, wie oft man Haare waschen sollte. Vor einigen Jahren noch, hieß es, Haare so wenig zu waschen wie möglich. Mit der heutigen Technologie und Weiterentwicklung der Beauty-Branche sind die Shampoo- und Pflegeprodukte aber bereits viel milder für das Haar… Möchte oder muss man also aufgrund verschiedener Voraussetzungen im Alltag und Beruf, jeden Tag die Haare waschen, so kann man das mit gutem Gewissen tun! Gerade nach dem Sport entstehen durch den Schweiß Milchsäurebakterien, die die Haarwurzel angreife. In diesem Fall ist die anschließende Haarwäsche sogar ratsam. Hier gilt es aber auf top Qualität zu setzen, was die Produkte angeht! Ein mildes, der Kopfhaut und dem Haar angepasstes Shampoo ist Pflicht und die passenden Pflegeprodukte in Folge ebenso.

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Haargummis schädigen die Haare!

Kein Mythos – Aber die pure Wahrheit! Auch wenn ein lässiger Dutt oder ein toller Pony-Tail manchmal richtig cool aussehen, es schadet dem Haar! Speziell die Verwendung herrkömmlicher Haargummis mit Metallverschluss, schädigt deinem Haar sehr. Die schützende Schuppenschicht Deiner Haare wird aufgebrochen und somit wird das Haar spröde oder gar brüchig! Es gilt also nicht immer an derselben Stelle die Haare zusammenzubinden, sie öfter offen zu tragen und bei der Frisur zu variieren. Wer aber auf den Haargummi dann doch nicht verzichten möchte, sollte zumindest zum besten Produkt greifen. Wir empfehlen hier die Produkte von Invisibobble.

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Mit Pflegemittel Spliss reparieren.

YES AND NO! Dieser Mythos ist zu einem guten Teil wahr! Aber natürlich raten wir, als Haarexperten, den spröden und splissigen Teil des Haupthaares zu schneiden um somit dem restlichen Haar mehr Kraft zu geben! Dennoch gibt es mittlerweile einige Produkte die Spliss zu einem gewissen Grad reparieren können. Man kann sich das Ganze vorstellen wie einen Art Klebstoff, der die offenen und brüchigen Stellen der Haarsträhne zusammen kittet und gewissermaßen repariert. Die wohl vielversprechendste Anwendung hierzu ist OLAPLEX! Sie wird exklusiv in unseren Friseur-Salons bei Sturmayr und Red Level als Haarkur angeboten. Diese neue Entwicklung am Markt kittet nicht nur das spröde Haar, es schafft enormen Glanz und versichert langanhaltenden Schutz! Wir empfehlen aber am Besten eine Kombination aus Spitzen schneiden und OLAPLEX-Anwendung zugleich – Sicher ist sicher!

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Haare ‚gewöhnen’ sich an Pflegeprodukte und somit verlieren sie ihre Wirkung!

STIMMT NICHT.Das ist nicht richtig! Denn solange sich von den äußeren Umständen nichts ändert, kann auch ein funktionierendes Produkt weiterverwendet werden! Ändert sich aber natürlich die Haarstruktur aufgrund verschiedenster Umstände oder sind die Haare viel der Sonne ausgesetzt etc. so empfiehlt sich ein Wechsel der Pflege!

Häufiges Bürsten verleiht dem Haar Glanz!

Oh JA!Die Haare strahlen nicht nur durch die Reinigung die sie durch das regelmäßige Bürsten erhalten, es ist vor allem die natürliche Feuchtigkeit der Kopfhaut, die beim Bürsten in die Längen transportiert wird. Achtung allerdings bei Haaren im nassen Zustand, denn hier sind sie viel, viel empfindlicher und brechen super leicht! Bürsten und kämmen bei nassem Haar ist also mit Vorsicht zu genießen!

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Kaltes Föhnen beansprucht die Haare nicht so sehr!

JEIN.Das Föhnen ist eine mechanische Beanspruchung des Haares. Mit Sicherheit ist es schonender als das heiße Föhnen der Haare, aber auf Dauer unangenehm am Kopf. Wir empfehlen für zuhause also das Haar mit Hitzeschutzmittel vorzubereiten,  das Föhnen auf mittlerer Stufe – Und den Föhn nicht zu dicht ans Haar geben!

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Wer ein graues Haar ausreißt, dem wachsen sieben weitere!

VÖLLIGER UNSINN! Aber eigentlich wäre das schon schön, denn im Alter werden bei den Meisten die Haare nicht nur grau, sondern auch weniger! Also könnte man also meinen, lieber einen vollen grauen Schopf als einen kahlen Kopf – oder!? Nun, wenn das so einfach wäre, dann würden die Grauhaarigen mit Sicherheit öfter das ein oder andere Haar auszupfen um eine fülligere Frisur zu bekommen – aber leider ist das natürlich völliger Unsinn! Beim Ausreißen eines Haares bleibt für gewöhnlich der Follikel intakt, aus dem das Haar gewachsen ist. Es wächst ein neues nach, das dem alten ähnelt – also in diesem Fall ein graues. Neue Haare könnten nur wachsen, wenn auch neue Follikel entstehen würden, und das ist nicht der Fall. Also sorry, aber so klappt das nicht 😉 .

Schön im Schlaf: Ein seidener Kissenbezug schont die Haare!

Tatsächlich!Das Haar wird auch durch Reibung beansprucht. Je glatter also die Unterlage ist, desto schonender ist sie für das Haar. Ein Schlafhäubchen würde auch für entsprechende Haarschonung sorgen. 

Und das sind nur wenige der vielen Mythen rund um unsere Mähne. Fällt Euch noch etwas ein – Ein Mythos, den wir aufdecken und erklären sollten? Wir legen uns mal in der Zwischenzeit auf´s Seidenkissen und hoffen auf mehr Glanz im Haupthaar! – In diesem Sinne: Lasst Euch keinen Bären aufbinden und fragt lieber die Experten in den Haarsalons 😉 .

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